Aktuelle Informationen

20.07.2026 | Am Sonntag, 26. Juli ist wieder Familientag im Freibad

Kostenloser Eintritt, Mitmachaktionen und Benefizschwimmen zugunsten sozialer Projekte.
Mit dem Familientag am Sonntag, 26. Juli, im Franz-Haberlander-Freibad startet die Stadt Traunreut traditionell in das Sommerferienprogramm. Am Aktionstag erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie – der Eintritt ist wie gewohnt kostenlos.

Ein fester Bestandteil des Familientags ist das Benefizschwimmen, das immer großen Anklang findet. Mit Unterstützung der Wasserwacht Traunreut werden auch heuer wieder alle geschwommenen Bahnen gezählt. Für jede absolvierte Bahn spenden die Stadtwerke Traunreut 0,50 Euro an soziale Einrichtungen und Vereine im Traunreuter Stadtgebiet.

Darüber hinaus stehen den Badegästen sämtliche Attraktionen des Franz-Haberlander-Freibads uneingeschränkt zur Verfügung. Auch mehrere Vereine und Vereinsabteilungen beteiligen sich mit verschiedenen Aktionen am Familientag.

„Der Familientag im Franz-Haberlander-Freibad ist für viele Familien eine schöne Gelegenheit, schon vor dem Ferienstart gemeinsam Zeit zu verbringen. Besonders freut mich, dass sich Jahr für Jahr so viele Vereine und das Team des Jugendzentrums mit großem Engagement einbringen und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Einzelne Programmpunkte können bei schlechter Witterung verschoben werden oder entfallen.

Das Programm am Familientag:

Beginn Ende Ort Art Organisation
9:00 Uhr 11:00 Uhr Kiosk Frühschoppen & Weißwurstfrühstück Salvatore Paticchia
8:00 Uhr 9.00 Uhr Sportbecken Benefizschwimmen Stadtwerke und Wasserwacht Traunreut
13:00 Uhr 18:00 Uhr Wiese rechts am Eingang vorne Spielmobil mit diversen Spielmöglichkeiten JUZ Traunreut
13:00 Uhr 18:00 Uhr Wiese links vorne am Eingang Simulierung von Wundverbänden BRK Traunreut
13:00 Uhr 18:00 Uhr Liegewiese Eingangsbereich rechts hinten Geschwindigkeitsmessung beim Ballwurf TuS Traunreut – Abteilung Handball
13:00 Uhr 18:00 Uhr Sportbecken Schwimmtraining, Spiel- und Sporteinheiten TuS Traunreut Schwimmabteilung
13:00 Uhr 18:00 Uhr Sprungbecken, Nichtschwimmerbecken, Sportbecken Schnuppertauchen Tauchschule Alztal e.V.
13:00 Uhr 18:00 Uhr Liegewiese Hinter Sprungturm Ballwurf auf Basketballkorb TuS Trauneut Abt. Basketball
13:00 Uhr 18:00 Uhr Badeplatte Abnahme Schwimmabzeichen Wasserwacht Traunreut

Wir wünschen allen Besuchern des Familentags viel Spaß!

Ihre Stadtwerke Traunreut

09.04.2026 | Das Franz-Haberlander-Freibad öffnet am Freitag, 08.05.2026

Die Schwimmsaison im Hallenbad Traunreut neigt sich dem Ende zu. Das städtische Hallenbad öffnet letztmals am Sonntag, 19.04.2026 seine Pforten.
Parallel zum Betrieb des Hallenbades laufen die Vorbereitungsarbeiten im Franz-Haberlander-Freibad auf Hochtouren. Die Becken sind nach der chemischen Reinigung bereits teilweise befüllt. Auch die Badewassertechnik wird in den nächsten Tagen Zug um Zug in Betrieb genommen. Im Freigelände werden mehrere anstehende Arbeiten wie z. B. der Unterhalt der Spielplätze oder das Reinigen der Pflasterflächen auf der Badeplatte erledigt.

Das Franz-Haberlander-Freibad öffnet am Freitag, 08.05.2026. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert von Montag bis Sonntag jeweils von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Ebenfalls bleiben die günstigen Eintrittspreise auch heuer in der Freibadsaison stabil.

Blick auf das Traunreuter Freibad aus der Vogelperspektive

Während der Freibadsaison werden im Franz-Haberlander-Freibad wieder verschiedene Veranstaltungen wie das Bergflair Festival, Kreismeisterschaft der Vereinsschwimmer oder der Familientag stattfinden.

Mit Beginn der Freibadsaison 2026 ist bei den städtischen Bäderbetrieben künftig ab einer Eintrittsentgeltssumme von 10,00 € auch eine Kartenzahlung sowohl an der Personalkasse als auch am Kassenautomaten möglich.

Die Möglichkeit der Vorreservierung von Spinden oder der Erwerb von Zehner-, Saison-, Jahres- und Familienkarten bietet sich an den Vorverkaufstagen Mittwoch, 06.05.2026 und Donnerstag, 07.05.2026 jeweils von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr an der Kasse am Freibad.

Desweiteren können Gutscheine für Zehner-, Saison- und Jahreskarten im Online Shop der Stadtwerke Traunreut erworben werden.

Wir wünschen unseren Gästen und auch dem Personal vor Ort eine gelingende und vor allem unfallfreie Freibadsaison 2026

Ihre Stadtwerke Traunreut

11.06.2024 | PV-Anlage auf dem Dach der Talmühle erzeugt Strom für Traunreuter Trinkwasserbrunnen

Dass in der Talmühle in Traunwalchen seit vielen Jahren Strom aus Wasserkraft gewonnen wird, ist wohl allseits bekannt – neu ist aber, dass mit Strom aus der Sonne unser Traunreuter Trinkwasser gefördert wird. Die Stadtwerke Traunreut lassen aktuell eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 215 kWp auf einem Dach der Talmühle errichten. Mit dem Strom aus der PV-Anlage kann ein Großteil des Stroms, der für die Förderung des Traunreuter Trinkwassers aus der Brunnengalerie Traunwalchen benötigt wird, selber erzeugt werden.

Bild mit den ausführenden Firmen, die eine PV-Anlage auf dem Dach der Talmühle errichtet haben

Die PV-Anlage, die aus über 500 Modulen besteht, hat eine Fläche von ca. 1.000 m². Vier Wechselrichter im Keller der Halle wandeln den Gleichstrom der PV-Anlage in den erforderlichen Wechselstrom um. Die Anlage kommt ohne Batteriespeicher aus, denn der solar erzeugte Strom kann tagsüber genutzt werden. Hierfür wird die Betriebsweise der Brunnenpumpen entsprechend geändert und von Nacht- auf Tagbetrieb umgestellt.  Mit den komplexen Planungen und Simulationen wurde bereits 2022 begonnen.

Nach positiver Prüfung der Gebäudestatik und der Netzverträglichkeit wurde Ende 2023 eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt, Anfang 2024 hat dann die Fa. Abel ReTec aus Engelsberg den Auftrag zur Errichtung der PV-Anlage erhalten. Die Fa. Danner stellt derzeit die elektrische Verbindung zwischen den Wechselrichtern und der Trafostation her.

„Wir freuen uns sehr“, so Frank Wachsmuth, Leiter der Stadtwerke Traunreut, „dass wir in der unmittelbaren Nähe ein geeignetes Dach gefunden und bekommen haben. Eine PV-Freiflächenanlage im Wasserschutzgebiet wäre mit hohen Auflagen verbunden gewesen, die wir kaum hätten erfüllen können.“ 

Der Erste Bürgermeister Hans Peter Dangschat ergänzt: „Die Errichtung dieser PV-Anlage zeigt, dass sich unser Auftrag, wirtschaftlich zu arbeiten, hervorragend mit unserem Anspruch der Nachhaltigkeit ergänzen kann. Durch den Betrieb der neuen PV-Anlage können jedes Jahr ca. 100 t CO2 vermieden werden. Mein Dank geht an alle beteiligten Firmen für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.“

03.05.2023 | Girls‘ Day bei den Stadtwerken Traunreut – Mädchen schnuppern in „typische “ Männerberufe

Antonia und Clara, so heißen die beiden 12-jährigen Schülerinnen, die sich beim Girls‘ Day am 27.04.2023 die Stadtwerke Traunreut ausgesucht hatten, um einmal „typische“ Männerberufe kennenzulernen.

Bild mit Mädchen, die am Girls' Day teilgenommen haben 

Die Kolleginnen und Kollegen der technischen Bereiche haben diese Gelegenheit gerne genutzt und den Schülerinnen aus Trostberg und Surberg einen kleinen Einblick in die Technik der Wasserversorgung, der Abwasserreinigung und des Franz-Haberlander-Freibads ermöglicht. Am Nachmittag hatten sie zudem Gelegenheit, einen ganz aktuellen Schaden in einer Abwasser-Pumpstation in der Salzburger Straße und dessen Reparatur durch einen Stadtwerke-Mitarbeiter zu begutachten.

Beiden Mädels hat es gut gefallen, so meinten beide im Nachgang unisono. Und dass die Schülerinnen am Nachmittag ganz schön geschafft waren, lag an den vielen interessanten und lehrreichen Informationen. „Wir freuen uns immer, wenn sich junge Leute für unseren vielfältigen und abwechslungsreichen Berufszweig interessieren“, so Werkleiter Frank Wachsmuth. Zwar habe man aktuell aufgrund der relativ jungen Belegschaft noch keine akuten Nachwuchsprobleme, das wird sich aber in zehn bis 15 Jahren sicherlich ändern, wenn viele Kolleginnen und Kollegen altersbedingt ausscheiden. Daher sei es umso wichtiger, bereits jetzt auf die Wichtigkeit und die Zukunftsfähigkeit der Wasser- und Wärmeversorgung und die Abwasserentsorgung hinzuweisen. „Wir haben uns jedenfalls sehr gefreut über den Besuch der beiden Schülerinnen“, so Wachsmuth.

weiteres Bild mit Mädchen vom Girls' Day 

„Mir hat es bei den Stadtwerken Traunreut sehr gut gefallen. Ich habe die Funktionsweise der Brunnen und des Hochbehälters der Wasserversorgung kennengelernt, durfte beim Wasserzählertausch helfen und habe sogar einen Hydranten gespült. Anschließend habe ich die Kläranlage von Traunreut besucht, dort wurde mir die Funktionsweise genauestens erklärt. Im Freibad haben dann mir die Leute von den Stadtwerken die aufwendige Badewassertechnik gezeigt. So einen Blick hinter die Kulissen bekommt man nicht alle Tage. Es war echt interessant und so vielfältig. Mir hat es jedenfalls viel Spaß bei den Stadtwerken Traunreut gemacht.“, weiß die 12-jährige Clara zu berichten.

und noch ein Bild 

Die gleichaltrige Antonia war ebenfalls begeistert: „Der Tag bei den Stadtwerken Traunreut war sehr schnell vorbei und sehr ereignisreich. Mir haben alle Abteilungen bei den Stadtwerken sehr gut gefallen. Alle Arbeitskollegen konnten mir das Aufgabenfeld, das jeder betreut, sehr gut vermitteln. Besonders interessant fand ich es in der Abwasserreinigung. Dort wurden Abwasserproben genommen und unter dem Mikroskop im Labor untersucht. Ebenso fand ich es spannend zu sehen wie aus einer „Dreckigen Brühe“ (gemeint ist der Zulauf), am Ende der Abwasserreinigung das gereinigte Abwasser aussieht. Klar, sauber, geruchsneutral. Einfach TOP. Zudem konnte ich am Nachmittag bei der In-standsetzung einer defekten Abwasser-Pumpstation aufgrund Nagerverbiss an Strom- bzw. Messleitungskabeln zuschauen. Ich würde sofort jederzeit wiederkommen, weil es sehr spannende und abwechslungsreiche Arbeiten bei den Stadtwerken Traunreut gibt.“

08.07.2022 | Sonnenstrom vom Freibad-Dach

Stadtwerke Traunreut betreiben neue PV-Anlage auf dem Dach des Technikgebäudes

Unauffällig schmiegt sie sich an das Dach des neuen Technikgebäudes im Franz-Haberlander-Freibad. Man muss schon genau hinschauen, um sie zu bemerken. Vor wenigen Tagen wurde die neue PV-Anlage mit einer Leistung von 60 kWp auf das Hallendach montiert. In Kürze wird dann der regenerativ erzeugte Strom die Badewassertechnik versorgen. Und da vor allem in den Sommermonaten die höchsten solaren Erträge zu erwarten sind, kann das Franz-Haberlander-Freibad, das ja auch in diesem Zeitraum geöffnet hat, diesen selbst erzeugten Ökostrom zu einem Großteil direkt nutzen.

die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Technikgebäudes im Freibad Traunreut

„Eines der obersten Ziele unserer Zeit ist eine fortschrittliche Klima- und Umweltpolitik. Mit der Installation und der Inbetriebnahme der neuen PV-Anlage in unserem Freibad sind wir wieder einen Schritt in die richtige Richtung gegangen. Derzeit werden alle möglichen städtischen Gebäude überprüft, auf welchem wir effektiv und sinnvoll die Solarenergie nutzen können. Mein Dank für die schnelle Umsetzung gilt den Stadtwerken.“ erklärt Hans-Peter Dangschat, Erster Bürgermeister, bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Bereits im letzten Jahr haben die Stadtwerke den großen Nutzen einer PV-Anlage im Freibad ermittelt und den Bau für 2022 eingeplant. Obwohl die Situation auf dem PV-Markt heuer sehr angespannt ist, da die Nachfrage enorm steigt und es an Material und Montagekapazitäten fehlt, konnte die Anlage sehr zeitnah realisiert werden.

Aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen, sprich einer hohen Gleichzeitigkeit zwischen Erzeugung und Abnahme, wird sich die neue PV-Anlage mit der Investition von rund 68.000,00 € in wenigen Jahren amortisieren, so die Berechnungen. Der Strombedarf des Franz-Haberlander-Freibades liegt bei jährlich ca. 280.000 kWh. Mit dem Strom aus der PV-Anlage können davon ca. 45.000 kWh selber erzeugt werden und müssen dann nicht mehr aus dem allgemeinen Stromnetz bezogen werden. Hierfür sorgen die 156 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von 303 m². Für die Kalkulation werden ca. 1000 Sonnenstunden jährlich zu Grunde gelegt. Für den übrigen solar erzeugten Strom, der in das Stromnetz eingespeist wird, erhalten die Stadtwerke eine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Leistungsgarantie für die gesamte PV-Anlage liegt bei 25 Jahren.

Mit der neuen Solarstromanlage betreiben die Stadtwerke Traunreut nun schon die dritte PV-Anlage. Die beiden anderen Anlagen befinden sich auf dem Dach der Kläranlage Traunreut (Leistung 30 kWp) und auf dem Stadtwerke-Neubau in der Porschestraße (Leistung 48 kWp und Batteriespeicher mit 20 kWh). Es sollen noch weitere Anlagen folgen, die sich wirtschaftlich gut darstellen lassen. Hierzu haben die Stadtwerke die jeweiligen Stromverbräuche und die vorhandenen Dachflächen ihrer Standorte untersucht. Lohnenswert ist es immer dann, wenn der erzeugte Strom möglichst zeitgleich den Strombedarf am Ort der Erzeugung deckt, so wie im Franz-Haberlander-Freibad.

Derzeit werden weitere städtische Flächen bzw. Gebäude für eine Photovoltaik-Anlage in Betracht gezogen bzw. überprüft. Geplant ist bereits im Herbst dieses Jahres Solarmodule auf dem Erweiterungsbau des Rathauses zu installieren. Zusammen mit Experten der Energieagentur Südostoberbayern wurden alle städtischen Gebäude einer genauen Untersuchung und Berechnung unterzogen. Nicht auf allen Flächen ist eine sinnvolle Nutzung machbar. Es gibt verschiedene Modelle, wie der Eigenverbrauch oder die Einspeisung ins allgemeine Stromnetz. Unter Berücksichtigung entsprechender Faktoren, wie Wirtschaftlichkeit und Nutzbarkeit werden die möglichen Gebäude zeitnah ausgewählt.

24.03.2021 | Den selbst erzeugten Strom im Blick

Traunreut nutzt als erste Kommune im Landkreis Traunstein den EnergieMonitor – Stadtwerke Traunreut und Bayernwerk Netz stellen Online-Tool vor – Energiebilanz transparent gemacht

Die Themen Klima, Energie und Umweltschutz werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Traunreut stellte sich auf diesen Kurs bereits vor Jahren ein. Beispiele sind das Geothermie-Kraftwerk, Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden wie dem k1 und auch in der aktuellen Planung des neuen Wohnbaugebiets Stocket wird die Nutzung der Fernwärme, die überwiegend von der Geothermieanlage und Biomasse-Heizwerken stammt, verpflichtend.

Der Trend gehe klar in Richtung Nachhaltigkeit. Mit diesen Worten begrüßte der Erste Bürgermeister die Teilnehmer der erstmals virtuell durchgeführten Pressekonferenz, in der der kürzlich installierten EnergieMonitor ausführlich vorgestellt wurde. Frank Wachsmuth, Leiter der Stadtwerke Traunreut, und Armin Irlbeck von der Bayernwerk Netz GmbH erläuterten die Zusammenhänge der einzelnen Punkte und stellten den Nutzen des wegweisenden Tools für die zukünftige Energieentwicklung im Stadtgebiet heraus.

Für die Umwelt ist es am besten, wenn zukünftig auch der Strom grün und regional erzeugt wird. Wie es um die Eigenversorgung der Stadt Traunreut heute bestellt ist, zeigt künftig der EnergieMonitor der Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk). Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort bleiben mit dem innovativen Online-Tool des Bayernwerks immer fest im Blick – mit klarem Kurs auf die Energiewende vor Ort. „Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wer auf Kurs bleiben will, braucht vor allem eines: Transparenz. Der EnergieMonitor gibt Aufschluss über die eigene Erzeugung und den Verbrauch“, erklärte Armin Irlbeck vom Bayernwerk.

Bürgermeister Hans-Peter Dangschat ergänzte: „Wir in Traunreut sind stolz darauf, zu den ersten Kommunen in der Region zu gehören, die dieses Instrument nutzen. Damit motivieren wir die Bürgerinnen und Bürger, sich mit eigenen Projekten an der Energiewende zu beteiligen und unsere Ökobilanz weiter zu verbessern.“

Wie grün war der heutige Tag? Klimafreundliche Energie dort zu produzieren, wo sie auch gebraucht wird, spielt eine immer größere Rolle bei der Energiewende. „Die Energiezukunft ist dezentral. Städte und Gemeinden spielen deshalb eine immer größere Rolle in der Versorgung“, sagte Frank Wachsmuth, Leiter der Stadtwerke Traunreut. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat kündigte an, den Bürgerinnen und Bürgern die Daten des EnergieMonitors über einen Link auf der Internetseite der Stadt Traunreut und der Stadtwerke zugänglich zu machen: „Möglichst viele Bürger sollen von diesen Informationen profitieren. Dieses Tool wirkt sich langfristig positiv auf den Klimaschutz aus: Mit einem einzigen Zugang wird eine ganze Kommune dazu motiviert, sich mit der Energiewende zu befassen und eigene Maßnahmen dazu beizutragen“, sagte Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.

Der EnergieMonitor zeigt, wie viel Strom vor Ort in einer Kommune je Viertelstunde erzeugt und verbraucht wird. So sehen die Betrachter auf einen Blick, wie hoch der Anteil der Eigenversorgung abhängig von der Jahres- und Tageszeit ist. Auch aus welchen Quellen die elektrische Energie innerhalb der Stadtgrenzen produziert wird, ist transparent ersichtlich. Vergleichswerte aus anderen Tagen und Monaten ermöglichen Rückschlüsse, wie sich die Energieversorgung in der Kommune entwickelt. Die Daten aktualisieren sich im Viertelstundentakt. Am Ende jeden Tages kann die Kommune Bilanz ziehen: Wie grün war der örtliche Energiemix heute?

Der EnergieMonitor gibt auch Aufschluss darüber, welche wirtschaftliche Infrastruktur der Ort aufweist. In Traunreut wird ein Großteil der Energie von der Industrie genutzt. Der Blick auf die Wochentage zeigt auch, dass am Wochenende, wenn sich der Industrieverbrauch verringert, teilweise bereits in den Wintermonaten 90 % der Energie regional erzeugt wird. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat sieht einen großen Vorteil darin, ein globales Thema wie den Energieverbrauch auf die einzelne Kommune mit Hilfe des EnergieMonitors herunterbrechen zu können. Man könne Zusammenhänge besser erkennen und das Thema werde greifbarer für den Einzelnen. Der EnergieMonitor steht allen Kommunen und Landkreisen im Bayernwerk-Netzgebiet offen. Nähere Informationen finden Interessierte unter www.bayernwerk.de/energiemonitor.

03.02.2021 | Analyse zeigt: hervorragende Wasserqualität in Traunreut

Wie in jedem Jahr haben die Stadtwerke auch in 2020 das Trinkwasser in regelmäßigen Abständen – so wie es die Trinkwasserverordnung fordert – untersuchen lassen. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: in Traunreut ist die Qualität des Trinkwassers hervorragend!

„Auch wenn wir ehrlich gesagt eigentlich nichts anderes erwartet haben, so freut es uns natürlich sehr, wenn wir die guten Analyseergebnisse vom beauftragten Labor auch noch schwarz auf weiß bekommen“, freut sich Alen Kuzman, Betriebsleiter und Technische Führungskraft der Sparte Wasser bei den Stadtwerken. Kuzman ist mit seinem Team verantwortlich für den Bau und Betrieb der Wassergewinnungsanlagen, des Wassernetzes, der Hausanschlüsse und der Messeinrichtungen bis hin zur Ablesung des verkauften Wassers.

Der Wassermeister Herr Kuzman lacht in die Kamera

„Unser Wasser in Traunreut schmeckt nicht nur gut, die Messergebnisse zeigen auch, dass unser Wasser frei von Schadstoffen ist. Es zählt aufgrund der Wasserhärte von 12,5 ° deutscher Härte nicht zu den weichesten Wässern, sondern ist im mittleren Bereich anzusiedeln. Der Nitratgehalt von 5,3 mg/l ist sehr gering und weit weg vom zulässigen Grenzwert von 50 mg/l“, berichtet er nicht ohne Stolz. „Unser Traunreuter Wasser enthält auch wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Natrium, Calcium und Chlorid. Und das zu einem günstigen Preis: für 1.000 Liter Trinkwasser zahlt man in Traunreut nur 1,49 Euro. Gut, natürlich kommt da noch die Abwassergebühr dazu, denn das Wasser wird ja nach dem Genuss auch wieder entsorgt“, schmunzelt er.

Nicht nur der verantwortungsvolle Betrieb des Wassernetzes durch Kuzman und sein Team macht sich in den sehr guten Analyseergebnissen bemerkbar. Auch die schonende Bewirtschaftung der Wasserschutzgebiete gemeinsam mit den örtlichen Landwirten schützt die wichtigen Grundwasserressourcen. Je mehr ein Landwirt für den Grundwasserschutz leistet, desto höher ist im Rah-men eines Förderprogramms auch die finanzielle Unterstützung der Stadtwerke.

Und so lautet der Befund des Labors in München: Die Werte der untersuchten mikrobiologischen und chemisch-physikalischen Parameter entsprechen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung! Die aktuellen, kompletten Analyseergebnisse sind auf der Internetseite der Stadtwerke zu finden unter „Qualität“ in der Sparte Wasser.